Eyebody als unterstützende Praktik in Zeiten der Ungewissheit

Die aktuelle Situation mit dem Corona-Virus ist weltweit überschattet von Ängsten, Sorgen, Ungewissheit und Druck. Meiner Wahrnehmung nach gibt es Unannehmlichkeiten im täglichen Leben für uns alle, für unsere Familien, Freunde und Kollegen. Ich selbst nehme die Warnungen ernst und folge den Empfehlungen für eine gute Hygiene.

Was ich auch sehe, ist, dass die gegenwärtigen Ängste, Sorgen und Ungewissheiten genau wie der Druck in dieser Situation nicht hilfreich sind. Vielmehr lassen sie uns und andere Menschen aus Überlebensmechanismen heraus agieren.

Aus der Sicht der Eyebody Methode schafft der Überlebensmodus einen Mangel an Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Denn er kommt aus der Abwesenheit von Präsenz und unterbricht unsere Verbindung mit Seele und Bewusstsein. Die Abwesenheit von Präsenz und ein Mangel an innerer Führung und eigener Autorität trennt uns von einem gut ausgerichteten Sehsystem.

Persönliche wie globale Ängste, Sorgen, Ungewissheiten und Druck zeigen sich im Sehsystem im vorderen Bereich der Glaskörperflüssigkeit. Diese wird gegen die Linse gedrückt und reduziert im hinteren Bereich den Kontakt zur Netzhaut. Das wiederum wirkt sich auf den Thalamus aus und in Folge davon auf das gesamte Immunsystem, Lunge, Atmung und Herzfunktion eingeschlossen. Fehlt der Netzhaut die Unterstützung des Glaskörpers, kann dies das Empfinden von fehlendem Wohlstand auslösen. Dies zeigt sich in der Finanzwelt und für manche von uns in Bezug auf den persönlichen Wohlstand bzw. zumindest in dem Empfinden, dass es nötig ist, besonders vorsichtig zu sein und an dem zu hängen, was wir haben.

Dazu kommt, dass in Zeiten wie diesen alte Anhaftungen an Ängste, Sorgen und Ungewissheit – möglicherweise aus früheren Generationen, Leben und aus dem kollektiven Unbewussten – verstärkt aufsteigen.
Die persönlichen und globalen Reaktionen scheinen aktuell intensiver zu sein, als es aus Präsenz heraus für die Situation angemessen wäre.
Gleichzeitig gibt es aktuell Gelegenheit, alte Zellerinnerungen heilen zu lassen, sowohl persönlich als auch im globalen Feld.

Selbst wenn die Situation später nicht mehr akut und das Leben wieder „normal“ ist, wenn die Medien auf etwas anderes fokussieren, wenn Ängste, Sorgen und Ungewissheit vergessen sind – es wird einen Nachhall davon im Glaskörper geben und auch im restlichen Sehsystem.
Ich kann mir vorstellen, dass – sagen wir in einem Jahr – mehr Menschen als sonst Alterssichtigkeit, Grauen oder Grünen Star entwickeln, weil das Sehsystem nicht in die Veränderung mitgenommen wurde.

In den Eyebody Kursen und der Einzelarbeit werden Meditationen und innere Forschungsarbeit erlernt und geübt. Diese helfen, die Anhaftungen an Ängste, Sorgen und Ungewissheit loszulassen. Gleichzeitig wird Präsenz etabliert und zusätzlich die Seelenqualitäten von Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dadurch kann der Glaskörper sich von der Linse nach hinten lösen und die Netzhaut in ihrer Ganzheit voller unterstützen. Eine gut unterstützte Netzhaut fördert die Qualitäten und Manifestation von Glücklichsein, Seelen-Gewissheit und Reichtum. Das Immunsystem wird gestärkt und ebenso die Funktion von Lunge, Herz und Atmung.

Peter Grunwald, Auckland, New Zealand, März 2020

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